
Yoga und seine Philosophie
Yoga ist eine Jahrtausende alte Übungstradition, die sich mit dem Menschen in seiner Gesamtheit beschäftigt.
Im Yoga und dessen verschiedenen Texten erfahren wir, wie der Körper und der Geist des Menschen aufgebaut sind, welche Störungen auftreten können und wie wir diese am besten und wirkungsvollsten beeinflussen können.
Yoga-Texte wie z.B. die Yoga-Sutras des Patanjalis (ca. Christi Geburt) erklären, warum wir manchmal oder, in der heutigen Zeit immer öfter, Leid in allen Lebensbereichen erfahren.
Wir erhalten Anregungen, wie wir unseren Geist trainieren können, wie wir mit Ängsten umgehen und Leid in unserem Leben abmildern oder vermeiden können.
Die Yogaübungen des Hatha-Yoga (Übungen für den Körper) wurden erst viel später entwickelt und eingeführt.
Mithilfe der Körperübungen und den Atemübungen (Pranayama) können wir auf unseren Geist einwirken.
Die Lebensenergie in unserem Körper kommt zum Fließen und wird gleichzeitig vermehrt.
Mithilfe einfacher Übungen und Techniken können wir unsere Lebensqualität entscheidend verbessern.
Wir erreichen mehr Selbstbewusstsein und Selbstverantwortlichkeit und werden inspiriert und angeleitet, unser Leben selbst in die Hand zu nehmen und es ohne Leid zu leben.
Dazu Worte von T. Krishnamachara (Vater des modernen Yoga):
„Yoga ist nicht das, was wir tun, sondern wie wir es tun“
Yoga bedeutet, dass wir jede Bewegung, jeden Atemzug und jede Haltung bewusst und konzentriert ausführen. Wichtig ist die Verbindung von Asana (Körperhaltung) und Pranayama (Atem). Dadurch wird die Haltung meditativ und entfaltet eine optimale Wirkung.
„Nicht der Mensch passt sich dem Yoga an, sondern der Yoga passt sich dem Menschen an“
Bewusstes Tun ermöglicht uns wahrzunehmen, was dem Körper gut tut und was nicht. Zum Einsatz kommen dann Hilfsmittel oder die Übungen werden so abgewandelt, dass es zum Körper passt.